Situation des Immobilienmarktes im Jahre 2005

Teil 2/2: Neue Konzepte

Aus vorgenannten Gründen verhalten sich Banken bei der Vergabe von Krediten zur Versorgung von mittelständischen Unternehmen derzeit erkennbar restriktiv, was schwerwiegende Folgen für Markt und Volkswirtschaft erkennen lässt. Gleichzeitig werden für Geldanlagen nur extrem niedrige Zinsen gezahlt, weswegen sich der Versuch der direkten Kooperation zwischen Immobilienprofis und Kapitalanleger anbietet. Er ist eine hervorragende Chance zur Verknüpfung deren Fähigkeiten und Wissen mit einem Teil des Anlage suchenden Kapitals, zum Vorteil aller Beteiligten.
Ein weiterer Vorteil für den Kapitalgeber ist die Tatsache, daß sich das Geschäft in einem individuellen und überschaubaren Rahmen abspielt.

Wer ist der geeignete Partner, um diese Ziele zu verwirklichen?

  • Die Gesellschaft ist unabhängig von Konzerninteressen. Sie ist ausschließlich ihrem eigenen Erfolg und dem des Kapitalmanagements verpflichtet.
  • Sie hat statt vieler Festmitarbeiter sehr gut ausgebildete Spezialisten als Partner über Beraterverträge für die einzelnen Fachbereiche verpflichtet mit nachgewiesener, langjähriger Erfahrung und fundierter Ausbildung.
  • Sie verfügt über sehr gute Kontakte und Hintergrundinformationen zur Beschaffung von geeigneten Renditeobjekten.
  • Sie hat ein Erfolg versprechendes Geschäftskonzept.

Welches Geschäftskonzept ist am besten geeignet den Problemen am Immobilienmarkt entgegenzuwirken?

  • Die Nutzung der aktuellen Situation zum Ankauf von vermieteten und sanierten Wohn- und Geschäftshäusern (sowohl Stil- als auch Nachkriegsbauten) in guten bis sehr guten Lagen scheint vorteilhaft. Dabei ist es ein wichtiges Kriterium, dass die Objekte so eingekauft werden können, daß die Miete Annuität und Nebenkosten abdeckt. Darüber hinaus entstehen durch die günstig erworbene Substanz hohe stille Reserven, die den Aufbau eines zunächst steuerfreien Vermögens ermöglichen, das bei Veränderung der Lage mittelfristig mit interessanten Gewinnen realisiert werden kann.
  • Erwerb vorgenannter Objekte bei guten Gelegenheiten aus Versteigerungen
  • Ankauf gut sanierter Plattenbauten in sehr guten Lagen, mit dauerhaft hohem Vermietungsstand, immer nur kleinere Einheiten, in solidem sozialem Umfeld, vorrangig in Berlin und Brandenburg
  • Vollendung von halbfertigen Projekten aus Insolvenzen, mit bestehenden, attraktiven Förderverträgen der Stadt
  • Erwerb von kleineren Immobilienpaketen in guten Lagen von Kleinstädten, sofern diese durch besondere Umstände zu einer überragenden Rendite zu erwerben und keine nachhaltigen Sanierungsarbeiten erforderlich sind
  • Ankauf und Umwidmung geeigneter Objekte zum Zwecke der Nutzung für altenbetreutes Wohnen, mit langfristigen Mietverträgen von namhaften Betreibergesellschaften
Alle Objekte lassen sich je nach Markt- und Firmensituation flexibel verwerten, nämlich:
  1. Weitervermarktung an Eigennutzer als Eigentumswohnungen
  2. Weitervermarktung an Kapitalanleger
  3. Weitervermarktung mit dem Ziel der Altersvorsorge
  4. Weitervermarktung an Fonds, bei entsprechender Größe
  5. Weitervermarktung an private Aufteiler
  6. Nutzung zum Aufbau von stillen Reserven in einem eigenen, hochwertigen und renditestarken Immobilienbestand
Im Fall von baulichen Investitionen bei Objekten in den neuen Bundesländern muss jeweils entschieden werden, ob eine sofortige Abschöpfung der 15 % igen Investitionszulage oder die Schaffung von dauerhaften Steuervorteilen für die Gesellschaft, nach § 7h, durch Halten des Objektes im Bestand für 10 Jahre, bei jährlicher Abschreibung von 10 %, erfolgen soll.

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Über den Autor

Walter Müller
Bankkaufmann
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