Mit REITs flexibel in Immobilien investieren

Teil 4/4: Die Größe macht's: Darum sind REITs eine flexible Immobilien-Anlage

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Informieren Sie sich und wägen Sie zwischen Einzelimmobilie, Immobilienfonds und REITs ab
REITs bieten Anlegern einige herausragende Vorteile: Der Gesetzgeber hat für REITs Regeln etabliert, die insbesondere Kleinanleger schützen. So wird die Beteiligung von Großaktionären an REIT-Gesellschaften begrenzt und eine Mindestausschüttung in Höhe von 90 Prozent der Mieteinnahmen garantiert. Zudem bietet die demokratische Hauptversammlung auch Kleinaktionären die Möglichkeit, im Verbund ihre Interessen durchzusetzen. Ein solches Mitspracherecht fehlt bei Fonds völlig.
Auch finanziell bieten REITs Vorteile gegenüber anderen Anlageformen. Die meist vierteljährliche Ausschüttung garantiert Aktionären einen regelmäßigen Kapitalfluss. Hinzu kommt, dass REIT-Aktien anders als viele Fondsanteile äußerst liquide an der Börse gehandelt werden können. Liquidität meint in diesem Zusammenhang die Anzahl der täglichen Umsätze. Aktienpakete aus REITs wechseln häufig innerhalb von nur einer Stunde mehrere hundert Mal den Besitzer. Aufgrund der geringeren Größe werden bei Fondsanteilen täglich meist weniger Kurse gestellt. REIT-Aktien sind also liquider, sie können schneller zu Geld gemacht werden. Hinzu kommt, dass ein einmal verkauftes Aktienpaket wegen fehlender Ausgabeaufschläge problemlos zurück gekauft werden kann – es fallen lediglich die üblichen Gebühren für den Handel mit Aktien an.

Breit diversifiziert und transparent – REITs sind ein günstiges und flexibles Anlageprodukt

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Erweitern Sie Ihren Horizont: Bei Investitionen in Immobilien sind die Möglichkeiten vielfältig
Durch ihre Größe investieren REITs in große Immobilienbestände und streuen so das Risiko der Anleger über viele Objekte. Durch diese breite Diversifikation wird es möglich, REITs anhand allgemeiner Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt zu beurteilen. Einzelfälle und Sondereffekte fallen anders als bei Fonds, die durchaus Großprojekte im Umfang von fünfzehn Prozent des Gesamtvermögens in ihrem Portfolio halten können, bei REITs kaum ins Gewicht. Das macht eine Beurteilung von REITs leichter – nicht nur für Anleger, sondern auch für Analysten, die nahezu jede bedeutsame Entscheidung einer Aktiengesellschaft kommentieren und regelmäßig über REITs berichten. Diese Öffentlichkeit ist ein weiterer Vorteil von REITs: Während über Fonds meist nur in Fachpublikationen berichtet wird und es zudem auch eine große Anzahl kleinerer Immobilienfonds gibt, stehen die großen REITs ständig unter Beobachtung.
Der Dreiklang aus einer rechtlichen Struktur, die auf die Bedürfnisse und den Schutz von Privatanlegern zugeschnitten ist, sowie der Diversifikation des Vermögens und der Transparenz von REITs und ihren Entscheidungen machen diese Anlageform zu einem flexiblen Instrument der Geldanlage. Hohe Informationspflichten der Aktiengesellschaft und eine große Öffentlichkeit sorgen dafür, dass das Management von REITs ständig unter Beobachtung steht und mögliche Missstände schnell aufgedeckt werden. Gleichzeitig sorgt die große Risikostreuung über zahlreiche Anlageobjekte sowie die ständige Möglichkeit, sich von seinen REIT-Aktien zu trennen, für Sicherheit. Privatanleger tun gut daran, diese Vorteile von REITs gegenüber Fonds abzuwiegen und sich im Zweifel für das günstigere und flexiblere Anlageprodukt zu entscheiden.

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