Studie: Die volkswirtschaftliche Bedeutung der ImmobilienwirtschaftTeil 2/7: Immobilien als Teil des Netto-Anlagevermögens
Kurzfassung des Gutachtens des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung e. V. an der Universität München Die produzierten Vermögensgüter werden in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) erfasst und zum (produktiven) Kapitalstock bzw.
zum Volksvermögen aggregiert. Die darin enthaltenen Bauwerksbestände bestimmen maßgeblich die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der
Immobilienwirtschaft. Niveau und Entwicklung sowie Strukturveränderung dieser Bestände werden von den amtlichen Statistiken nicht vollständig und
noch weniger mit ausreichendem Differenzierungsgrad nachgewiesen.
Das gesamte VGR-Nettoanlagevermögen belief sich Anfang 2003 (bewertet zu Wiederbeschaffungspreisen) auf über 6,5
Bio. €.
Nach der Art der Vermögensgüter ergibt sich folgende Zusammensetzung:
Dr. Volker Rußig Leiter Fachgebiet Bautätigkeit und Immobilien im Bereich Humankapital und Strukturwandel
Quelle: Statistisches Bundesamt (2004 und Schätzungen des ifo Instituts.
Im Zeitraum 1991 bis 2004 ist das Nettoanlagevermögen von rund 4,3 Bio. € um über 50 % auf 6,5 Bio € gewachsen. Der auf die Wohnbauten entfallende Anteil stieg in diesem Zeitraum um 5 Prozentpunkte auf 49,7 %. Dagegen sind die Anteilswerte der Nichtwohnbauten um 3,1 Prozentpunkte auf 35,5 % zurückgegangen. SonderheftDas ifo-Gutachten kann als Sonderheft der von der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. (gif) herausgegebenen Zeitschrift für Immobilienökonomie (ZIÖ) über www.gif-ev.de zum Preis von 49 Euro plus 7 % Mehrwertsteuer bezogen werden.ArtikelreiheArtikelinformationen:
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