Erfolgreiche ImmobilienvermittlungTeil 5/6: Transaprenz und enge Kommunikation
Die Beschaffung geeigneter Immobilien stellt sich für einen Investor fast immer als schwierig heraus. Viele Immobilien, die über seinen
Schreibtisch wandern, sind nicht geeignet. Sie passen einfach nicht zu seinen Anlagezielen. Andere Immobilien wiederum erreichen den Investor erst
gar nicht.
Rückblickend auf meine täglichen Auseinandersetzungen mit den unterschiedlichsten Erwartungen und Vorstellungen der
Beteiligten mußte ich häufig feststellen, daß die Ursachen für dieses aneinander vorbeiagieren fast immer gleich waren. Es fehlt einfach an
Transparenz bezüglich der entscheidungsrelevanten Daten und Informationen im Verkaufsangebot und an enger Kommunikation hinsichtlich der
angestrebten Ziele und Erwartungen. Auf diese Kriterien stößt man, wie eingangs dargelegt, immer wieder im Vermittlungsprozeß.
Transparenz schaffenTransparenz bedeutet, einen für Verkäufer und Investor gleichermaßen akzeptablen Bewertungsmaßstab in Form einer Immobilienbewertung aufzustellen. Dieser Bewertungsmaßstab kann durch einen Vermittlungsexperten oder vom Verkäufers selbst aufgestellt werden. Diese Immobilienbewertung sollte die Erträge und Risiken in Form eines spezifischen Ertrags- und Risikoprofils widerspiegeln. In diesem Ertrags- und Risikoprofil sollten Zahlen und Informationen geliefert werden, um die folgenden entscheidungsrelevanten Fragen zu beantworten:
Enge KommunikationEnge Kommunikatin setzt voraus, die Interessen der Verkäufer und Investoren exakt zu kennen und aufzulisten. Auf diesen Erfolgsfaktor wurde schon hingewiesen. Nachdem die Interessen beider Parteien gelistet wurden, erhält der Investor ein auf seine Anlageinteressen bezogenes und ausgewähltes, spezifisches Verkaufsangebot. Er erhält eine erste Ertrags- und Risikoeinschätzung der Immobilie und kann kurz und schnell einschätzen, ob die Immobilie von Interesse ist oder nicht. Natürlich muß diese Ertrags- und Risikoeinschätzung noch vom Investor geprüft und bestätigt werden. Dieser Vorbehalt ist verständlich. Er wird allerdings kein Problem, wenn die Erträge und Risiken realistisch und belegbar sind. Sollte der Investor bei der ersten Durchsicht des Verkaufsangebotes zu der Erkenntnis gelangen, diese Immobilie könnte passen, wird er auch viel eher dazu neigen, eigene Prüfungen und Untersuchungen in die Wege zu leiten. Der Investor wird es in diesem Fall nicht versäumen, sein Kaufinteresse möglichst schnell und verbindlich zu dokumentieren. Das ist gute und gewollte Kommunikation. Der Investor wird Risiken möglicherweise anders einschätzen und zum Beispiel sein Gebot senken. Der Verkäufer kann nun seinerseits seinen Verhandlungsspielraum in die Waagschale werfen. Über diesen Verhandlungsspielraum können Verkäufer und Investor eventuelle unterschiedliche Auffassungen in der Risikobewertung ausgleichen und das Geschäft dennoch abschließen. Ein geschäftstüchtiger Verkäufer sollte sich aus den von mir genannten Gründen davor hüten, zu sagen, was interessiert mich das zukünftige Risiko des Investors. Dieses Risiko sollte, wie bereits dargelegt, bewertet und offen kommuniziert werden. Wie in jedem gutem Geschäft muß dann dieses Risiko von beiden Seiten anteilig getragen werden, z. B. in Form von werthaltigen Garantien.ArtikelreiheArtikelinformationen:
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ArtikelreiheVerwandte Themen:ImmobilientutorServiceAngeboteÜber den AutorJürgen RentnerDipl. Ingenieur für Hochbau
Die Immobilientrends des beginnenden 21. Jahrhunderts zu erfassen, die dahinterliegende Dynamik zu begreifen und die Ereignisse in Frage stellen,
d. h. das Eigenleben der immer komplexer werdenden Immobilienwirtschaft zu ergründen, darin, so meine ich, besteht die Zielsetzung im Rahmen
meiner Aktivitäten für den Immobilientutor. Auf das Sie in einer zum Teil unüberschaubaren Immobilienwelt wieder die Übersicht gewinnen.
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