Mit Kompetenz, Kreativität und Erfahrung zum perfekten Architektenhaus

Teil 4/4: Ökonomie und Ökologie

Der Architekt wird Ihr Architektenhaus nach Ihren Ideen und Wünschen planen und hierbei auf ein stimmiges Gesamtkonzept achten. Ihr Gesamtkonzept ist stimmig, wenn sich das Grundstück eignet, Ihre Ideen und Wünsche umgesetzt werden können und auch Ökologie und Ökonomie passen. Um diese Ziele zu erreichen, ist die gesamte Kreativität und Kompetenz eines erfahrenen Architekten während der Planung wie auch im Rahmen der Durchsetzung dieser Planung gefragt.
Was tun, wenn Kinder eines Tages aus dem Haus gehen oder sich neue Hobbys einstellen? Plötzlich gibt es zu viel oder zu wenig Platz.
Nun werden Veränderungen in den Grundrissen und Raumaufteilungen notwendig, aber sind diese auch problemlos zu bewerkstelligen? Aus Erfahrung weiß man, daß nicht jeder mit den einmal geplanten Grundrissen und Raumaufteilungen ein Leben lang zurecht kommt. Hier ist also erneut die Kreativität des Architekten gefragt.
Im Idealfall sind solche Erweiterungs- und Veränderungsmöglichkeiten schon bei der ursprünglichen Planung entsprechend zu berücksichtigen. Spielräume für Veränderungen stellen nicht die geschaffene Ordnung auf den Kopf sondern tragen den unterschiedlichen Lebensphasen Rechnung.
Erfahrungen des Architekten beim Einsatz der unterschiedlichsten Baumaterialien, insbesondere was ihre Vor- und Nachteile und Kostenunterschiede betrifft, haben einen unschätzbaren Wert für den Bauherren.
Innenwände könnten z. B. mit Lehm verputzt werden. Dieser besitzt eine ganze Reihe positiver bauphysikalischer und baubiologischer Eigenschaften und sorgt für ein gesundes Raumklima. Das muß und sollte der Architekt mit Ihnen genau besprechen.
Energie- und Stromkosten sind jedem zu hoch und werden nach einhelliger Aussage der Experten auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Da heißt es, durch den Einsatz effizienter und neuster Energiespartechnik Kosten zu sparen. Hier ist das technische Fachwissen des Architekten hinsichtlich der Rentabilität und der Zuverlässigkeit moderner Energiespartechnik gefragt.
Er kann Sie über die Vor- und Nachteile einer Photovoltaikanlage, welche aus Sonnenlicht Strom erzeugt oder einer Solaranlage, die Wasser durch Sonnenenergie erwärmt, beraten. Neben dem Einbau einer Regenwassernutzanlage (um kostbares und teures Trinkwasser für die Toilettenspülung zu sparen) ist auch die Installation einer Wärmepumpe (um Wärme aus dem Grundwasser bzw. Erdreich zu nutzen) eine Möglichkeit, die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen. Gegebenenfalls kann der Architekt einen Vertreter des hierfür zuständigen Hersteller hinzuziehen.
Natürlich wird sich nicht jede Energiespartechnik überall einsetzen lassen. Aber das gilt es eben im Sinne von Kosteneinsparungen und machbarer Rentabilität zu prüfen. Zum Teil ist dies schon vor dem Grundstückskauf und natürlich auch im Zuge der Planung des Architektenhauses möglich.
Durch die Kreativität und Erfahrung Ihres Architekten wird Ihr Architektenhaus vielleicht nicht billig aber vergleichsweise ökonomisch preiswert und ökologisch effizient sein.
Das Architektenhaus sollte jederzeit das ermöglichen, was der Bauherr in seinem Heim braucht und wünscht, um sich wohl zu fühlen und das auch noch nach vielen Jahren.

Artikelinformationen:

spacer spacer

Über den Autor

Jürgen Rentner
Dipl. Ingenieur für Hochbau
Paßbild unseres Experten Jürgen Rentner

Die Immobilientrends des beginnenden 21. Jahrhunderts zu erfassen, die dahinterliegende Dynamik zu begreifen und die Ereignisse in Frage stellen, d. h. das Eigenleben der immer komplexer werdenden Immobilienwirtschaft zu ergründen, darin, so meine ich, besteht die Zielsetzung im Rahmen meiner Aktivitäten für den Immobilientutor. Auf das Sie in einer zum Teil unüberschaubaren Immobilienwelt wieder die Übersicht gewinnen.
mehr über Jürgen Rentner Jürgen Rentner kontaktieren
Übersicht | Kontakt | Schlagworte | Links | Nutzungsbedingungen | Impressum