Der gewinnende Umgang mit Bauherren und ProjektbeteiligtenTeil 2/2: Gefühle und Wahrheiten erforschen
Erforschen Sie die Gefühle Ihres Gesprächspartners: Wir alle sagen nicht immer das, was wir meinen und fühlen. Finden Sie heraus, was Ihren
Gesprächspartner wirklich bewegt; nur dann können Sie ihn richtig überzeugen. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen: Was hat der Partner jetzt für
Gefühle? Was geht in ihm vor?
Wahrheiten erforschenFinden Sie heraus, was Ihr Gesprächspartner wirklich denkt: Nur wenn Sie Ihr Gegenüber kennen, finden Sie die richtigen Argumente, die Ihnen zum Erfolg verhelfen. Sprechen Sie ein Gefühl Ihres Partners an, vermitteln Sie ihm schon den Eindruck, Sie nehmen ihn an und verstehen ihn. Wichtig: Zweifeln Sie nie eine Aussage Ihres Partners an. Vermeiden Sie daher Fragen wie:
Vertiefende FragenMit vertiefenden Fragen finden Sie ebenfalls heraus, was Ihr Gesprächspartner wirklich denkt und fühlt. Folgende vertiefende Fragen haben sich bewährt:
Achten Sie auf die Körpersprache Ihrer PartnerWir alle senden unbewußt durch Mimik, Gestik und Körperhaltung Signale aus. Der Körper lügt nicht. Die Körpersprache ist viel älter als die gesprochene Sprache. Um der Warheit auf den Grund zu kommen, ist es für jeden erfolgreichen Verhandler wichtig, das kleine Einmaleins der Körpersprache zu beherschen. Die Körpersignale, die Ihr Gegenüber aussendet, können Sie mit etwas Übung und Gespür bald deuten. Wichtig sind vor allem Signale, die Ihr Gesprächspartner sofort nach Ihrer Aussage oder während seiner eigenen Worte macht. Körpersignale, die der Gesprächspartner über längere Zeit hinweg sendet, sind meist Ruhehaltungen: Er verschränkt Arme und Beine, legt den Oberkörper zurück, faltet die Hände. Sendet der Partner das Körpersignal aus, während Sie sprechen, zweifelt er an Ihrer Person oder an Ihrer Aussage. Macht er das gleiche Signal, während er selbst spricht, sagt er oft die Unwahrheit oder gebraucht eine Ausrede beziehungsweise einen Vorwand. Körpersignale können Zustimmung oder Ablehnung ausdrücken. Lächeln kann z. B. mehrdeutig sein: Es kann Zustimmung oder Ablehnung bedeuten. Setzen Sie das Lächeln in Bezug zu dem Inhalt, um den es gerade geht.Wirkungen der partnerbezogenen VerhandlungstechnikDie positiven Wirkungen der partnerbezogenen Verhandlungstechnik verhelfen zu einem wirklichen Erfolg, den alle Beteiligten mittragen und den die Gesprächspartner auch nach der Verhandlung nicht mit fadenscheinigen Argumenten wieder unterlaufen. Das zählt dabei besonders:
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ArtikelreiheVerwandte Themen:ImmobilientutorServiceAngeboteÜber den AutorHeidrun RichterDipl. Psychologin
Als wichtiger Bestandteil werteorientierter Führung sichert sozialkompetentes Verhalten Immobilienunternehmern und Führungskräften Akzeptanz. Das
ist die Voraussetzung für Einfluß, Integration, Orientierungswirkung und Unanfechtbarkeit - jene Attribute, die Führung in der Bau- und
Immoblienbranche glaubwürdig und dadurch wirkungsvoll im Sinne von erfolgreich machen.
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