Den eigenen Immobilienbesitz rundum optimal zu versichern, ist selbstverständlich ein Wunsch vieler Hauseigentümer. Meist will man
haftungsrechtliche Verantwortung und den Wert der Immobilie gegen Schäden aller Art absichern. In diesem Umfeld stellen sich viele Fragen, denen
wir in diesem Artikel mit fachmännischer Unterstützung durch Herrn Michael Eitner von der EITNER Versicherungsmakler GmbH näher auf den Grund gehen
möchten. Für die meisten Häuslebauer ist das Eigenheim die teuerste Investition ihres Lebens. Diese optimal zu schützen ist selbstverständlich ein
starkes Interesse eines jeden Eigenheimbesitzers. Entsprechend ist es von Bedeutung, die richtigen Versicherungen abzuschließen, damit der
Hausbesitzer seiner Verantwortung gerecht wird und entstehende Forderungen abdecken kann und damit der erforderliche Schutz für die Wertanlage
gewährleistet ist.
Mit welchen Gefahren und Risiken sollte ein Haus- oder Immobilieneigentümer grundsätzlich immer rechnen? — Wie kann er diesen am besten
vorbeugen?
Als Verantwortlicher für seine Immobilie haftet der Eigentümer für Sach-, Personen- und Vermögensschäden immer dann, wenn er fehlerhaft
handelt und beispielsweise die zu leistenden Verkehrssicherungspflichten nicht oder nur unzureichend wahrgenommen werden. Der Gebäudeeigentümer
haftet dann nach dem BGB für fehlerhaftes Verhalten ohne jede Begrenzung. Er kann sich aber gegen einfache wie auch gegen grobe Fahrlässigkeit
versichern. Aus diesem Grunde ist der Abschluß einer Haftpflichtversicherung für den Haus- und Grundbesitzer mit einer angemessenen Deckungssumme
in Höhe von mindestens 3 Mio. € in jedem Falle dringend anzuraten.
Über die Haftpflicht gegenüber Dritten hinaus gilt es aber, auch das wertvolle Hauseigentum zu schützen, welches
beispielsweise durch Feuer bis hin zum ökonomischen Totalverlust beschädigt werden kann. Andere Naturereignisse wie Sturm, Hagel oder Starkregen
und Überschwemmungen können ebenfalls erhebliche Schäden verursachen. Die gängigen Angebote der Gebäudeversicherer ermöglichen grundsätzlich die
Absicherung der Gefahren Feuer, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasserschäden durch Rohrbruch und Schäden durch Sturm und Hagel.
Daneben wächst aber mit den zunehmenden Wetterschwankungen auch die Bedeutung sogenannter Elementarschäden wie Erdbeben,
Erdsenkung, Schneedruck und Lawinen, aber auch Überschwemmungsschäden z. B. durch Starkregen oder durch stehende bzw. fließende Gewässer.
Schon seit einigen Jahren steigt auch in unseren Regionen die Häufigkeit und Bedeutung dieser Schäden. Eine leidige Tatsache, welcher die
Rückversicherer durch Anpassung ihrer Prämien mittlerweile Rechnung tragen. Abhängig von der konkreten Immobilie und deren Lage sollte deswegen
heute auch die Absicherung gegen diese Elementarschäden bei der Zusammenstellung eines geeigneten und ausreichenden Versicherungsschutzes
einbezogen werden.